Meditation und das Element Wasser

Meditieren am Wasser

Die Erfahrungen der Meditierenden zeigen, dass das Meditieren am Wasser eine ganz besondere Wirkung entfaltet. Das Wasser verstärkt die Tiefe der Meditation. Man kann Angestautes besser loslassen und leichter in die meditative Entspannung hineingleiten. Das Meditieren fällt eben leichter, wenn der Meditierende das Fließen des Wassers wahrnimmt und so selbst ins Fließen kommt. Es muss nichts mehr festhalten werden. Eine ähnliche Wirkungsweise kommt in einer geführten Wasser-Meditation zustande. Durch die Visualisierung eines Sees, eines Flusses oder eines fließenden Bachs wird besonders der Aspekt des Fließens hervorgehoben und so eine tiefe Meditation ermöglicht.

Und nicht nur das:

Die Heilkraft des Wassers

Das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist ist äußerst wichtig für das allgemeine Wohlbefinden. Wenn wir zu wenig Wasser trinken, führt das schrittweise zu einer Änderung der Fettzusammensetzung im Körper. Dieser Vorgang kann Auslöser für die Entwicklung vieler Gesundheitsprobleme sein. Angesichts der Tatsache, dass herkömmliche Therapien alleine oft erfolglos bleiben, treten schon seit vielen Jahrzehnten engagierte Wissenschaftler dafür ein, dass die Medizin die große Bedeutung des Wassers für die Gesundheit angemessen berücksichtigt. Zur Normalisierung der Stoffwechselprozesse sei es unerlässlich, ausreichend Wasser zu trinken. Ausreichende Versorgung des Körpers mit Wasser wirkt von innen und ist eine Möglichkeit, was die Betroffenen selbst zum Aktivieren ihrer Selbstheilungskräfte leisten können. Wassertrinken alleine genügt sicher nicht in jedem Fall, aber ohne ausreichende Wasserversorgung des Körpers können auch andere Verfahren nicht vollständig helfen. Viele Wissenschaftler sagen – ist der Durst behoben, ist auch oft das gesundheitliche Problem behoben – das setzt jedoch voraus, der Wassermangel hat noch keine dauerhaften Schäden verursacht.

Wasser ist keine inaktive Substanz – Wasser ist eine mächtige Substanz

Beispielsweise hat der iranische Wissenschaftler und Arzt Batmanghelidj (Autor von vielen Büchern zum Thema Wasser) schon in den achtziger Jahre darauf hingewiesen, dass die heutige Grundlagenmedizin sich wohlmöglich irrt, wenn sie das Wasser lediglich als eine Substanz versteht, die verschiedene Stoffe durch den Körper transportiert. Die Medizin erkennt nur die lebenserhaltenden Funktionen von Wasser an, doch Wasser ist keine inaktive Substanz. Es ist lebenserhaltend und spendet gleichzeitig Leben. Nur reines Wasser ist einzigartig in seiner Funktionsweise für den Körper und kann als einziges Getränk den Wasserbedarf des Körpers befriedigen.

„Der Körper funktioniert wie die freie Ökonomie nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Fehlt dem Körper das Angebot, also besteht ein Wassermangel, wird das vorhandene Wasser streng durch ein Rationalisierungssystem reguliert. Kommt es zu Engpässen wird Wasser rationiert und umverteilt. Die verfügbare Menge des Wassers im Körper ist also letztlich entscheidend mit welcher Menge die von Wassermangel betroffenen Regionen aufrecht gehalten werden. Ist die Wasserversorgung chronisch zu gering und eine fortlaufende Dehydration belastet den Körper, werden irgendwann wasserabhängige Funktionen eingestellt. Dies passiert bis zu einem bestimmten Grad der Dehydration ohne dass dies von der Person bemerkt wird. Ist der Wassermangel irgendwann zu groß, verliert das System die Fähigkeit alle Aufgaben zu bewältigen. Das Organ bzw. die Organe senden Signale aus, dass akuter Wassermangel herrscht und es kommt zu Symptomen, die viel zu oft anstatt mit Wasserzufuhr mit Medikamenten behandelt werden. Der Wassermangel wird sogar noch verschlimmert, da die Pharmazeutika die Signale wie Schmerzen abschalten und dadurch ein unmittelbarer Schaden für die Zellen und das genetische System entstehen kann.“ (vgl. Batmanghelidj)

Kurzum – Wasser besitzt Heilkräfte, die für gewöhnlich unterschätzt werden. Die Fähigkeiten des Wassers sind wesentlich weitreichender und überschreiten die Grenzen der herkömmlichen Wissenschaft. Wasser kann auf verschiedensten Wegen Informationen aufnehmen, speichern und weitergeben – was diverse wissenschaftliche Untersuchen längst dokumentieren. Dadurch eröffnen sich viele neue Möglichkeiten, sich um das eigene körperliche wie seelische und mentale Wohlbefinden zu kümmern.

Buchtipp: Batmanghelidj, F. (20159) Die Wasserkur bei Übergewicht, Depression und Krebs. Vak Verlag

Die geführte Meditation der Anpassungsfähigkeit und des Fließens gibt es auch in der Meditationspraxis in Eching am Ammersee.

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